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18.
Jahrhundert
1776

Lithostein zu Joseph Gregoirs „Fantaisie pour le piano“ aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts

Alois Senefelder, ehemals Musiker am Königlichen Operntheater in München, experimentiert mit dem Steindruck. „Ein Stückchen äußerst schlecht gedruckter Musiknoten aus einem alten Gesangbuch weckten sogleich die Idee, dass ich mit meiner neuen Druckart auch Musikalien weit schöner als bleierne Lettern liefern könnte“, schreibt er später in seinem „Vollständigen Lehrbuch der Steindruckerei“. Alois Senefelder, Vollständiges Lehrbuch der Steindruckerei, zweite Auflage, 1821 Schott wendet die Lithografie wahrscheinlich ab 1814 an.

1776
1780

Schott veröffentlicht „6 leichte Clavier Concerten“ op. 2 von Georg Joseph Vogler, als Einzelausgabe nach der Lieferung 9–12 (1779) und Lieferung 7–10 (1780) in den „Betrachtungen der Mannheimer Tonschule“, außerdem „Sei Sonatefacile di Cembalo Col’Accompagnamento d’un Violino dall’Abate Vogler, Maestro di Capella, e professore publico a Mannheim, op. III“, nutzt also die Bekanntheit Voglers als Konzertmeister der Mannheimer Hofkapelle.

1780
31. August 1785

Titelblatt zum Klavierauszug von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ (1785)

Mit der Verlagsnummer 44 sticht Bernhard Schott den Klavierauszug zu Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der Bearbeitung von Friedrich Starck. Schott kommt mit dieser Erstausgabe dem Wiener Verleger Torricella zuvor, dessen Zeit und Kosten bei der Bearbeitung nun vergebens sind. Auch die Partitur der Oper bietet er in seinem Katalog bereits an. Allerdings nicht im Notenstich, sondern von Hand geschrieben, wie es bei umfangreicheren Werken noch üblich war.

1785
11. Juli 1786

Titelblatt des Klavierauszugs zu Dittersdorfs Oper „Der Apotheker und Doktor“ (1786)

Die noch heute bekannte Oper „Der Apotheker und Doktor“ von Karl Ditter von Dittersdorf wird in Wien uraufgeführt. Als Stichnummer 60 findet der Klavierauszug seinen Platz im Schott-Katalog von 1786.

1786
1786

Titelblatt zu Haydns Quartetten op. 65 (1786)

Von Haydn hat Schott 3 Sinfonien und 6 Streichquartette (in Nachstichen) veröffentlicht. Das erste Werk Haydns ist 1786 eine „Symphonie“ in B-Dur (Hob. I: 51) mit der Stichnummer 67, die Quartette op. 65 folgen 1791.

1786